Leider ist mein Tagebuch vergriffen!
Die Kontakt -Mail -Adresse besteht weiterhin!
www.stadtindianer-goes-east@gmx.de
Sonntag, 10. Juni 2018
Donnerstag, 16. November 2017
Sonntag, 27. November 2016
Buchtipps! Buchtipps! Buchtipps!
Auf unserer Reise haben wir in Samarkand Christopher Many
und Laura Pattara kennen gelernt.
Chris reist seit 1997 mit einem alten Land Rover oder mit
dem Motorrad um die Welt. In seinen beiden Büchern erzählt er von seinen
Erfahrungen mit Menschen, Landschaften und Tieren. Der Leser merkt sehr schnell,
dass Chris all dies sehr liebt und es nicht nötig hat, mit Erfahrungen wie „schneller,
größer, gefährlicher“ zu prahlen.
In seinem ersten Buch: „Hinter
dem Horizont links“, beschreibt Chris seine Reiseerfahrungen mit dem alten Land
Rover in 8 Jahren um die Welt. Das Buch erschien 2015 und wurde zu einem
Bestseller.
Sein zweites Buch: „Hinter
dem Horizont rechts“ erschien
Ende 2016 und beschreibt die Motorradreise in 4 Jahren von Europa bis nach Australien.
Dieses Buch beantwortet auch Fragen, die sich mancher Leser stellt, der sich
nicht vorstellen kann, so lange auf Reisen zu sein. Eine Prise Humor und ein großes
Hintergrundwissen runden dieses gut 500 Seiten starke Werk ab.
Beide Bücher sind auch auf Englisch erschienen: Right/Left
Beyond the Horizon. E-books gibt es
ebenso.
Laura Pattara, eine zarte Italienerin, die zusammen mit Chris auf
einem schweren Motorrad nun in Australien angekommen ist, hat auch ein
bemerkenswertes Buch geschrieben. Hierin beantwortet Laura alle Fragen, die
einen zukünftigen Overlander (Landzeitreisenenden) bewegen. „Pocketguide für Globetrotter“. Alle
Bücher sind im Delius-Klasing Verlag erschienen.
Auf der Facebook-Seite (www.facebook.com/Hinter,dem.Horizont.links)
kann man Kontakt zu Chris aufnehmen.
Nun noch ein TIPP: Ebenfalls in Samarkand haben wir Heike Pirngruber
kennenglernt. Sie fährt seit 2013 alleine mit dem Fahrrad um die Welt. Heike
ist von Beruf Kamerafrau und hat ein ganz tolles Auge für Fotomotive. Unbedingt
sollte man auf ihren Blogg gehen: www.Pushbikegirl.com
Montag, 11. Januar 2016
Reisetagebuch steht wieder zum Verkauf!
Vom Schwabenland über die Länder der Seidenstraße zum Baikalsee,
entlang der Transib-linie und der Ostsee zurück
(300 Seiten, sw, 20€ incl. Porto).
Hier erfahrt ihr, wie wir die verschiedenen Länder wirklich erlebt haben und nicht wie es die Presse meint, uns vorgaukeln zu müssen. Das Buch ist gespickt mit Eindrücken des Alltags aus 17 verschiedenen Ländern, 9 Monaten Reisezeit und fast 38000km! Lebendig und lebensnah geschrieben! Eine echte Rarität - auch zum Verschenken!
Bei Interesse melden bei: stadtindianer-goes-east@gmx.de
Dienstag, 11. August 2015
Der
„Stadtindianer“ - ein Auto für die Stadt und die „Prärie“!
Wir
waren jetzt mit unserem Auto 3 Wochen in Irland und man
muss sagen: UNSER AUTO FÄLLT AUF! Deswegen möchte ich an dieser Stelle den „Stadtindianer“ ein wenig beschreiben. Der Name ist geschützt durch
die Firma ZOOOM, die den Nissan NV 200 zum Reisemobil umbaut und
südlich vom Augsburg beheimatet ist.
Unser Auto
hat einen 110 PS Dieselmotor mit dem wir auf Urlaubsreisen mit einem Verbrauch
von ca. 5,4l/100km unterwegs sind. Die Länge beträgt 4,40m, damit passt der
Wagen auf jeden Parkplatz… und in fast jedes Parkhaus, denn trotz Solaranlage
ist er nur knapp 2m hoch. Das Doppelbett im Faltdach mit Lattenrost und guter
Matratze ist ca. 130x200cm lang. Besucher äußern sich immer erstaunt über den vielen
Platz! Das Schlafdeck kann bei Kälte gut isoliert werden, selbst bei Frost hatten
wir die Standheizung in der Nacht nie eingeschaltet. Bei Hitze hat es durch die
Deckenisolierung und die 3 großen Fenster mit Fliegengitter ein angenehmes
Klima. Die Kühlbox hat eine ausreichende Größe. Sie wird durch die Solaranlage
mit Strom versorgt, der reichte uns 6 Monate lang in den sonnigen Ländern ohne dass wir
das Auto an eine Steckdose anschließen mussten. Der Spannungswandler versorgt
die Akkus unseres Handy, der Kamera und
Notebook mit Strom. Hier muss man bei Bewölkung ein wenig haushalten, denn der
Spannungswandler zieht viel Strom. Das Drehen der Sitze ist mit Kraftaufwand
verbunden, da komme ich als Frau an meine
Grenzen. Den Kleiderschrank der Firma ZOOOM haben wir durch eine
Eigenkonstruktion ersetzt. Darin befindet
sich das Chemie-Klo, Reservekanister, Bekleidung, Bibliothek und unser großer Klapptisch.
Wolfgang sitzt beim Kochen und Essen mit einem Campingstuhl zwischen Tisch und
Küchenzeile, weil dort alle Geräte (Herd, Spüle, Kühlbox und Vorräte) in
greifbarer Nähe sind. Den Unterflurfrischwassertank und die damit verbundene elektrische
Brause zum Spülen und Duschen haben wir noch nie verwendet. Wir haben lieber
einen schwarzen Plastiksack mit Wasser in die Sonne gelegt, so hatten wir
warmes Wasser. Das Duschen im Zelt unter der Heckklappe ist dann ein Genuss!
Die Standheizung, mit Diesel betrieben, funktioniert tadellos. Der Stauraum der
Schränke ist erstaunlich groß und reichte uns auf der 9-monatigen Reise aus.
Der NV 200 ist robust. Trotz heftiger Schlaglochpisten auf unserer Reise zum
Baikalsee hat es nie Probleme gegeben.
Es wäre noch
von vielen Details des Autos zu berichten, aber die kann man im Internet
(Zooom.biz) erkunden. Der „Stadtindianer“ ist kein Auto von der Stange! Der
Käufer bestimmt selber, was er aus dem Angebot der Firma ZOOOM ins Auto
eingebaut haben will!
ABER: Der Nissan ist für kleine Japaner konzipiert wurden. Ab einer Körpergröße von 180cm wird es zwischen Armaturenbrett und Sitz für die Beine eng. Ausprobieren- Probefahren!
ABER: Der Nissan ist für kleine Japaner konzipiert wurden. Ab einer Körpergröße von 180cm wird es zwischen Armaturenbrett und Sitz für die Beine eng. Ausprobieren- Probefahren!
Einmalig!!!
Nach der Reise kann durch den einfachen
Ausbau eines Schrankes der „Stadtindiander“ in einen 3-, 4- oder 5-Sitzer
zurück verwandelt werden!!!!!
Wirklich ein
Auto für die Stadt und die „Prärie“!!!!!Stand: Frühjahr 2020: Der NV 200 wird nicht mehr hergestellt! ZOOOM baut nun den Peugeot Expert zum Reisemobil um. Näheres noch unbekannt!
Sonntag, 21. Dezember 2014
FAQ häufig
gestellte Fragen nach unserer Rückkehr oder: „Wie
war`s denn?“
Hattet ihr Probleme?
NEIN! An den Grenzübergängen ist alles in netter Atmosphäre und korrekt abgelaufen. Verkehrspolizisten (die gibt es in großen Scharen) waren immer einsichtig mit uns oder ließen mit sich reden – oder wollten nur `ne Runde quatschen.. WENN mal einer versucht hat, für sich Geld rauszuschlagen, hat er durch unsere Argumente einen Rückzieher gemacht („wir brauchen einen Beleg für die Botschaft“).
Gab es gefährliche Situationen?
NEIN! Zum Glück nicht. Trotzdem haben wir bei manchem Überholmanöver Einheimischer die Luft angehalten. Deren Fahrstil ist nicht ohne.
Lebt euch gut wieder ein!
Wie in jedem Urlaub nimmt man sich vor, es wieder langsam anlaufen zu lassen. Es gelingt nie – auch nach 9 Monaten nicht. Die ersten 24 Stunden bin ich mir wie eine Fremde in meiner Küche vorgekommen, doch schon am 2. Tag waren wir wieder voll in unserem Rhythmus. Einkaufen, kochen, Papierkrieg, Wäsche waschen, Auto ausräumen und alles zurück räumen. Zum Glück ist mein unbezahlter Urlaub noch nicht zu ende.
Was schön ist: Wenn ich Impulse von außen kriege, läuft in meinem Kopf ein Film ab und ich erlebe Sequenzen der Reise ein weiteres mal. Erst ganz langsam realisiere ich, was wir gemacht haben.
Wie ist es eurem Auto ergangen?
GUT! Unser Auto hat weder Allradantrieb noch GPS für nicht europäische Länder. Die Bodenfreiheit ist sehr begrenzt. Ansonsten hat unser Auto alles, was man braucht (Küche, Klo, Bett, Heizung, Kühlschrank, Fotovoltaik, Tische, Stühle, Schränke – alles auf engstem Raum). Wir haben im Schnitt 5.4l Diesel pro 100km gebraucht. Wolfgang hat hin und wieder einen Zusatz in den Diesel geschüttet. Nur im Iran hat es manchmal kurz hinten raus gequalmt. Dort gibt es halt keine Privatwagen, die mit Diesel fahren, nur LKWs und Transporter. Die Autos in allen anderen Ländern sind nicht weniger modern als unsere in Deutschland! Die Zeit der Kamele ist schon lange vorbei! Eigentlich gibt es keinen schlechten Kraftstoff an Tankstellen. Man sollte halt keinen Sprit in abgelegenen Orten in Flaschen am Straßenrand kaufen. Wir haben 2x einen Check-up in einer der modernen Nissan-Werkstätten incl. Ölwechsel machen lassen. Alles war o.k. Unser Auto hat weder Lackkratzer noch Beulen bekommen! In Estland haben wir die vorderen Reifen austauschen lassen, sie waren an einer Stelle abrasiert – kein Wunder bei diesen Straßenverhältnissen! Wir sind mit Ganzjahresreifen gefahren, weil wir im Februar durch Österreich gefahren sind und dort herrscht Winterreifenpflicht.
Was war das Schönste?
Das war die Gastfreundschaft der Menschen! Wie oft sind wir spontan zum Essen (oder Übernachten) eingeladen worden! Manchmal war es schwer, die Gastgeber davon zu überzeugen, dass wir unsere eigenen Betten an Bord haben. Am hilfsbereitesten und kontaktfreudigsten sind die Iraner!!! Unser Auto sorgte allerorten für Interesse und Kontaktanbahnung.
Den Zusammenhalt der Großfamilien mitzuerleben, war für uns unglaublich schön! Erst kommt die Familie, dann das Handy. Ist es bei uns nicht oft umgekehrt?
Von der Landschaft her gefiel uns die Bergwelt in Kirgistan und die Natur in Sibirien am Besten. Die Baltenstaaten, Masuren und die Ostseeküste haben uns gut gefallen.
Wie habt ihr euch verständigt?
In der Türkei meist deutsch, im Iran englisch, in allen anderen asiatischen Ländern mit ein paar Brocken russisch, mit Zeit, Geduld, Fotos, einem Russisch-Wörterbuch, Stift und Papier. Es klappt immer, wenn beide Seiten es wollen. Wir haben viel gelacht und viel Herzlichkeit erfahren.
Habt ihr was von den politischen Spannungen in Russland mitbekommen?
NEIN! Selbst an der Außengrenze von Europa, beim Grenzübertritt von Russland nach Estland war kein Militär zu sehen. Was die Menschen in den Baltenstaaten diesbezüglich bewegt, haben wir nicht erfahren können.
Hattet ihr Probleme?
NEIN! An den Grenzübergängen ist alles in netter Atmosphäre und korrekt abgelaufen. Verkehrspolizisten (die gibt es in großen Scharen) waren immer einsichtig mit uns oder ließen mit sich reden – oder wollten nur `ne Runde quatschen.. WENN mal einer versucht hat, für sich Geld rauszuschlagen, hat er durch unsere Argumente einen Rückzieher gemacht („wir brauchen einen Beleg für die Botschaft“).
Gab es gefährliche Situationen?
NEIN! Zum Glück nicht. Trotzdem haben wir bei manchem Überholmanöver Einheimischer die Luft angehalten. Deren Fahrstil ist nicht ohne.
Lebt euch gut wieder ein!
Wie in jedem Urlaub nimmt man sich vor, es wieder langsam anlaufen zu lassen. Es gelingt nie – auch nach 9 Monaten nicht. Die ersten 24 Stunden bin ich mir wie eine Fremde in meiner Küche vorgekommen, doch schon am 2. Tag waren wir wieder voll in unserem Rhythmus. Einkaufen, kochen, Papierkrieg, Wäsche waschen, Auto ausräumen und alles zurück räumen. Zum Glück ist mein unbezahlter Urlaub noch nicht zu ende.
Was schön ist: Wenn ich Impulse von außen kriege, läuft in meinem Kopf ein Film ab und ich erlebe Sequenzen der Reise ein weiteres mal. Erst ganz langsam realisiere ich, was wir gemacht haben.
Wie ist es eurem Auto ergangen?
GUT! Unser Auto hat weder Allradantrieb noch GPS für nicht europäische Länder. Die Bodenfreiheit ist sehr begrenzt. Ansonsten hat unser Auto alles, was man braucht (Küche, Klo, Bett, Heizung, Kühlschrank, Fotovoltaik, Tische, Stühle, Schränke – alles auf engstem Raum). Wir haben im Schnitt 5.4l Diesel pro 100km gebraucht. Wolfgang hat hin und wieder einen Zusatz in den Diesel geschüttet. Nur im Iran hat es manchmal kurz hinten raus gequalmt. Dort gibt es halt keine Privatwagen, die mit Diesel fahren, nur LKWs und Transporter. Die Autos in allen anderen Ländern sind nicht weniger modern als unsere in Deutschland! Die Zeit der Kamele ist schon lange vorbei! Eigentlich gibt es keinen schlechten Kraftstoff an Tankstellen. Man sollte halt keinen Sprit in abgelegenen Orten in Flaschen am Straßenrand kaufen. Wir haben 2x einen Check-up in einer der modernen Nissan-Werkstätten incl. Ölwechsel machen lassen. Alles war o.k. Unser Auto hat weder Lackkratzer noch Beulen bekommen! In Estland haben wir die vorderen Reifen austauschen lassen, sie waren an einer Stelle abrasiert – kein Wunder bei diesen Straßenverhältnissen! Wir sind mit Ganzjahresreifen gefahren, weil wir im Februar durch Österreich gefahren sind und dort herrscht Winterreifenpflicht.
Was war das Schönste?
Das war die Gastfreundschaft der Menschen! Wie oft sind wir spontan zum Essen (oder Übernachten) eingeladen worden! Manchmal war es schwer, die Gastgeber davon zu überzeugen, dass wir unsere eigenen Betten an Bord haben. Am hilfsbereitesten und kontaktfreudigsten sind die Iraner!!! Unser Auto sorgte allerorten für Interesse und Kontaktanbahnung.
Den Zusammenhalt der Großfamilien mitzuerleben, war für uns unglaublich schön! Erst kommt die Familie, dann das Handy. Ist es bei uns nicht oft umgekehrt?
Von der Landschaft her gefiel uns die Bergwelt in Kirgistan und die Natur in Sibirien am Besten. Die Baltenstaaten, Masuren und die Ostseeküste haben uns gut gefallen.
Wie habt ihr euch verständigt?
In der Türkei meist deutsch, im Iran englisch, in allen anderen asiatischen Ländern mit ein paar Brocken russisch, mit Zeit, Geduld, Fotos, einem Russisch-Wörterbuch, Stift und Papier. Es klappt immer, wenn beide Seiten es wollen. Wir haben viel gelacht und viel Herzlichkeit erfahren.
Habt ihr was von den politischen Spannungen in Russland mitbekommen?
NEIN! Selbst an der Außengrenze von Europa, beim Grenzübertritt von Russland nach Estland war kein Militär zu sehen. Was die Menschen in den Baltenstaaten diesbezüglich bewegt, haben wir nicht erfahren können.
Donnerstag, 4. Dezember 2014
Ich habe es geschafft. Das Reisetagebuch ist fertig. Jeden Tag der Reise habe ich beschrieben und ein paar Extras. Dabei sind 300 DIN a4 Seiten Text zusammen gekommen! Eine Seite zeigt Fotos. Das Buch ist gebunden, schwarz/weiß gedruckt, hat einen Pappeinband und kostet 17€ (ggf. plus Porto).
Wer eines haben möchte, muss mir bis 19.12. Bescheid geben. Ein einzelnes Exemplar nachträglich zu drucken ist viel zu teuer.
Bestelladresse: Stadtindianer-goes-east@gmx.de
Das Buch ist ausverkauft
Eine Reise zum Nachlesen
Ein Reiselesebuch für Leseratten,
ein Anregungsbuch für Abenteurer,
ein Traumbuch für Träumer,
ein Reiseführer für wild Entschlossene,
ein Erinnerungsbuch für Erfahrene,
ein „Bilder“buch für Naturliebhaber,
ein Veränderungsbuch für Skeptiker,
kein Buch für Historiker.
Eine Reise zum Nacherleben
Die Fotos für einen Vortrag sind noch längst nicht sortiert. Wenn wir diese öffentlich zeigen, gebe ich wieder Bescheid.
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